Verblüffende Invisible VFX in Scorseses THE WOLF OF WALL STREET

Wenn man von visuellen Effekten spricht, denken die meisten an Effektgewitter-Filme wie Pacific Rim, Harry Potter oder Avatar.  Doch sind das vor allem Filme mit wahrnehmbaren computergenerierten Effekten, den visible effects. Heutzutage kommen die meisten Filme kaum mehr ohne eine digitale Bearbeitung in der Postproduktion aus. Die sogenannten invisible effects treten (meist) nicht in den Vordergrund, sondern helfen dem Regisseur die Wirklichkeit noch realer werden zu lassen. Da werden Sets durch Digital Backlots geschaffen, Räume durch Green Screen-Extensions erweitert, Kabel, Puppenspieler und Rigs wegretuschiert, generisches Footage-Material von Natur, Städten, Menschen oder Tieren angepasst eingefügt oder ganze Szenerien in einem großen Compositing überhaupt erst erschaffen.

VFX Wolf of Wall Street

Ein sehr schönes aktuelles Beispiel für invisible Effects ist Marton Scorseses aktueller Film THE WOLF OF WALL STREET, bei dem er zum fünften mal Leonardo DiCaprio als Hauptdarsteller inszenierte. DiCaprio wurde für seine Rolle des jungen Wallstreet-Brokers Jordan Belfort im exzessiven Leben um Macht, Frauen und Drogen frisch mit einem Golden Globe in der Kategorie „Bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical“ ausgezeichnet. Und die Award-Saison hat ja erst begonnen. Bemerkenswert sind auch die visuellen Effekte, wie die New Yorker VFX-Schmiede Brainstorm Digital in ihrem aktuellen Reel für den Film beweist. Eines ist sicher- euren Augen könnt ihr nicht mehr trauen.

The Wolf of Wall Street startet am 16. Januar 2014 deutschlandweit (in 2D) in den Kinos.

Kurzinhalt: In THE WOLF OF WALL STREET analysiert Martin Scorsese die Geschichte eines jungen, unerfahrenen New Yorker Börsenmaklers: Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) träumt den amerikanischen Traum – und wacht auf in der korrupten Realität des Kapitals, das nur eine Maxime kennt: hemmungslose Habgier. Als Broker jongliert Belfort bald mit Millionen, feiert Ende der 80er-Jahre exzessive Erfolge mit seiner Maklerfirma „Stratton Oakmont“ und entwickelt schon mit Anfang 20 seinen radikal luxuriösen Überflieger-Stil – was ihm den Titel „Der Wolf von der Wall Street“ einbringt.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Geld. Macht. Frauen. Drogen. Sie konnten allem widerstehen – außer der Versuchung: Belfort und seine Wolfsmeute ließen sich von keiner Behörde einschüchtern, Bescheidenheit ersetzten sie in ihrer Ellbogengesellschaft durch eiskalte Arroganz. Einfach immer mehr. Und selbst das war nie genug.

Wolf of Wall Street - Plakat

Bild © Universal Pictures · Alle Rechte vorbehalten.

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