PINA wird als erster 3D-Film für den Dokumentarfilm-Oscar nominiert

Zum ersten mal in ihrer Geschichte nominiert die US Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit PINA einen 3D-Film in der Kategorie Bester Dokumentarfilm. Für Wim Wenders (Regie, Drehbuch und Produktion) ist es die zweite Nominierung, für Gian Piero Ringel (Produktion) ist es das Oscar-Debut. Leider ist PINA in der Kategorie Bester Nichtenglischsprachiger Film nur bis in die zweite Runde bis zur Shortlist gekommen, eine Oscar-Nominierung hat der Film hier nicht erhalten. Die Verleihung der 84. Academy Awards findet am 26. Februar in Los Angeles statt.

Wim Wenders freut sich über die Nominierung:

Zum zweiten Mal nach „Buena Vista Social Club“ jetzt die Chance zu haben, als Nominierter in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ im Rennen um die Oscars teilnehmen zu können, ist eine tolle Sache, zumal wir damit der erste 3D Film sind, dem diese Ehre zuteil wird.
Die Tänzer und Mitarbeiter des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch sind, zusammen mit der Neuen Road Movies, stolz auf diese Auszeichnung. Wir wollten mit unserer Reise in das wunderbare Reich der großen deutschen Choreographin Pina Bausch dieser einmaligen Frau und Pionierin des zeitgenössischen Tanzes ein Denkmal setzen. Der weltweite Erfolg beim Publikum und nun diese Oscar-Nominierung sind eine phantastische Belohnung und Anerkennung dieser gemeinsamen Arbeit.

Und auch Produzent Gian Piero Ringel ist begeistert:

„Unfassbar! Ich freue mich riesig. Für Wim, für die Neue Road Movies, aber auch für das Tanztheater, für uns alle. Die Nominierung ehrt nicht nur Wim Wenders, sondern auch Pina Bausch und Ihre Tänzer. Das ist ein riesiges Kompliment und damit Lohn für die Arbeit und die herausragende Leistung aller, die an PINA mitgewirkt haben. Mit unserem 3D-Dokumentarfilm dieses Jahr Deutschland bei den Oscars vertreten zu dürfen ist eine große Ehre, für die wir dankbar sind. Die Erfolgsgeschichte von PINA ist schon jetzt außerordentlich und macht mich sehr glücklich, und nun für den Besten Dokumentarfilm neben Wim Wenders als Produzent auch persönlich nominiert zu sein, natürlich auch stolz. Jetzt wünsche ich uns, dass wir den Oscar auch nach Hause bringen.

Der internationale Erfolgskurs des von Kinokritikern und Branchenprofis als ‚bahnbrechend‘ bezeichneten 3D Tanzfilm von Wim Wenders setzt sich inzwischen auch bei weiteren Preisnominierungen und an der Kinokasse fort: Wim Wenders wurde bereits Anfang Januar von der Writers Guild of America für das Beste Dokumentarfilmdrehbuch nominiert, sowie am 17. Januar von der British Academy of Film and Television Arts in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film für den BAFTA Award 2012. Die Preisverleihung findet am 12. Februar in London statt.
PINA läuft in den USA seit Weihnachten 2011 äußerst erfolgreich in ausverkauften Kinos – nach New York und Los Angeles inzwischen auch in weiteren Städten der USA.

Wim und Gian, holt euch den Goldjungen ab. Den habt ihr euch verdient!

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