Kurzfilmwettbewerb auf der Suche nach der wahren Schönheit – Kamera gewinnen und losdrehen!

Die Filmbranche ist eine Welt voller Stars und Sternchen. Unwiderstehliche Hollywood-Beaus und große Diven befeuern den Mythos der Traumfabrik, sind Projektionsfläche der eigenen Wünsche, Objekt der Begierde und Role-Model. Und Hollywood ist, wenn das Gute über das Böse siegt, und das Schöne über das Hässliche. Doch was ist eigentlich Schönheit? Und wer definiert das? Ist Schönheit bezogen auf die Attraktivität der makellosen äußeren Hülle, oder kommt es auf den strahlenden Glanz der inneren Werte an? Schon blöd für einen Schauspieler, wenn man vor lauter Botox zwar faltenfrei ist, dafür aber mit dem Verlust seines schauspielerischen Kapitals, der Mimik bezahlt. Der Studienkreis ruft nun Schülerinnen und Schüler zum Kurzfilm-Wettbewerb Wa(h)re Schönheit auf.

Bereits beim Studienkreis-Kurzfilmwettbewerb 2010 haben mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche am Kurzfilmwettbewerb „Wa(h)re Freundschaft“ teilgenommen und über 300 beeindruckende Kurzfilme eingereicht. In diesem Jahr ist der Studienkreis auf der Suche nach der wahren Schönheit. Oder ist Schönheit nur mehr eine Ware? Worüber definieren sich Jugendliche? Was trägt zur Steigerung des Selbstwertgefühls bei und wie wichtig ist dabei ein perfektes Äußeres? Das wollen sie in ihrem Kurzfilm-Wettbewerb herausfinden, den sie gemeinsam mit der „Stiftung Lesen“ für Schülerinnen und Schüler ausgeschrieben haben. Mit dem Kurzfilmwettbewerb „Wa(h)re Schönheit“ 2011/2012 sollen sich Kinder und Jugendliche mit der Fragestellung, ob Attraktivität und das eigene Selbstwertgefühl durch äußere Merkmale, wie beispielsweise Figur oder Kleidung bestimmt wird, filmisch auseinandersetzen: Was bedeutet Attraktivität? Worüber definieren sich die Jugendlichen selbst und andere? Was stärkt das Selbstwertgefühl? Was ist ihnen am eigenen Erscheinungsbild wichtig? Und wo gibt es Grenzen, die nach Meinung der Schüler nicht überschritten werden sollten?

Als Schirmherr der Aktion konnte übrigens Daniel Küblböck gewonnen werden, den ihr noch von „Deutschland sucht den Superstar“ 2003 (und vielleicht aus dem Kino) kennt. Und den lassen wir jetzt mal im Kurzfilmwettbewerbs-Trailer direkt sprechen:

Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe im Alter zwischen 6 und 20 Jahren, über alle Schulformen hinweg. Teilnehmen kann man als Einzelperson oder auch als Gruppe- perfekt für eine Arbeitsgruppe. Die Beiträge sollen die Teilnehmer als Kurzfilm mit einer Länge von maximal drei Minuten umsetzen. Ganz wichtig: für die anschließende Wertung steht nicht die Professionalität des Equipments im Vordergrund, sondern allein die Idee hinter dem Film und dessen kreative Umsetzung zählt. Die Filme können in den Kategorien „Film“, „Reportage“ oder „Interview“ eingereicht werden. Seit August können die Filme auf der offiziellen Webseite www.kurzfilm-schoenheit.de hochgeladen werden, wo es natürlich viele weiterführende Informationen über den Wettbewerb gibt, genau wie auf der Facebook-Fanpage Fanpage www.facebook.com/Wahre.Schoenheit.

Ihr habt noch nie einen Film gedreht, wollt aber trotzdem mit euren Freunden dabei sein? Kein Problem, der Studienkreis hat ein umfangreiches Handbuch als PDF zum kostenfreien Download zur Verfügung gestellt, in dem es einen Crashkurs mit einer kleinen Filmschule, praxistaugliche Checklisten und Wissenswertes über die Rechtesituation gibt. Zudem auch umfassende Buch- und Linktipps zum Filmen und zum Überthema Schönheit. Und wer am besten visuell durch Bewegtbild lernt, kann sich in den Workshop-Videos anhand kleiner Clips das kleine Einmaleins der Filmproduktion aneignen.

Einsendeschluss für die Kurzfilme ist der 31.01.2012. Anschließend ermittelt die Jury die Siegerbeiträge in den drei Kategorien „Film“, „Reportage“ und „Interview“. Und die Jury ist kompetent und hochkarätig besetzt: Heike Leidinger von MTV Networks, die Mainzer TV-Journalistin Julia Schröter, der Geschäftsführer der RTL Journalistenschule Leonhard Ottinger, Natália Wiedmann von der Kinderfilmuniversität Babelsberg, der Geschäftsführer Deutschlands größter Kinogruppe CineStar Oliver Fock, Arzt und Publizist Ulrich Renz, Prof. Dr. Uwe Sander aus dem Bereich Jugendforschung/Pädagogik von der Universität Bielefeld, sowie Lukas Eylandt, der den Studienkreis-Kurzfilmwettbewerb 2010 gewonnen hat.

Die Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs 2011/12 Wa(h)re Schönheit werden auf der Wettbewerbshomepage ab Mai/Juni 2012 bekanntgegeben. Natürlich gibt es viele tolle Belohnungen abzuräumen: alle Gewinner erhalten attraktive Preise der Partner vom Dudenverlag, Titus, Cornelsen Scriptor und Ravensburger!

Selbstverständlich unterstütze ich diesen tollen Wettbewerb, bei dem sich Schüler mit einer sinnvollen Fragestellung konfrontieren und gleichzeitig mit dem Medium Film auseinandersetzen. Gemeinsam mit dem Studienkreis verlost DigitaleLeinwand daher eine ebenso schicke wie funktionale digitale Mini-Videokamera von Kodak, mit der ihr spielend euren Kurzfilmbeitrag aufnehmen könnt. Die klitzekleine, robuste und wasserdichte Videokamera in der Größe einer Scheckkarte lässt sich einfach in die Hosentasche stecken und ist so in jeder Doku-Situation dabei. Uploads direkt zu Facebook oder Youtube sind ganz einfach. Und auch die Nachbearbeitung mit der beiliegenden Software wird zum Kinderspiel- da steht einem großartigen Kurzfilm doch nichts mehr im Wege!

Um diese kleine Schönheit in Blau zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Hier die Gewinnspielfrage: „Was ist für Dich wahre Schönheit- und warum?“ Da gibt es kein richtig und kein falsch, der Gewinner wird aus allen Einsendungen ermittelt. Rechtswege sind echt hässlich, und von daher ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 28.10.2011 um 12 Uhr. Der Gewinner wird direkt per Mail benachrichtigt.

Ich wünsche allen viel Glück!

Bilder © Studienkreis (1,2,3), Kodak (4) · Alle Rechte vorbehalten.

2 Antworten
  1. mg2star23
    mg2star23 says:

    Finde solche Wettbewerbsthemenformulierungen immer wieder gleich gehaltvoll. Die Subtilität mit der das Große Ganze angegangen wird ist ergreifend – immer und immer wieder. Aber solange was Schönes als Ware dabei rauskommt hat es doch was letztlich wahres.

    Antworten

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