Vortrag über die Geschichte des 3D-Films im Filmmuseum München

Ich möchte euch eine Sonderveranstaltung vom Filmmuseum München empfehlen: der Leiter Stefan Drößler gibt in einem etwa zweistündigen Vortrag einen umfassenden Einblick in die Geschichte des 3D-Films.

Mit vielen Filmbeispielen erläutert er die Geschichte des 3D-Films – auch stereoskopischer Film genannt – von den ersten Versuchen Max Skladanowskys und Louis Lumières über die zufälligen 3D-Aufnahmen von Georges Méliès und die deutschen 3D-Filmversuche bei der Olympiade 1936 in Berlin, über die bahnbrechenden Filme des „Festival of Britain“ von 1951 und die ungarischen Plazstikus-Filme, das russische Stereokino ohne Brillen und die erste 3D-Filmwelle in Hollywood, die Sexfilme der 1960er Jahre und die asiatischen Space-Vision-Filme der 1970er Jahre bis hin zum digitalen 3D-Kino. Auch die nachträgliche „Dimensionalisierung“ von 2D-Filmen wird berücksichtigt, ebenso wie das IMAX-3D-System und die Zukunftsaussichten für 3D im Kino und im Home-Entertainment-Bereich.

Gezeigt werden extrem rare Filmbeispiele aus den Jahren 1900 bis 2005, die in sehr unterschiedlichen Systemen hergestellt wurden, seit Jahrzehnten nicht mehr vorgeführt werden konnten und die dank digitaler Aufbereitung nun wieder gezeigt und gesehen werden können.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite oder auf Facebook. Karten können vorbestellt werden unter Tel. 089/ 233 96450.

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