Nach dem Kino auch die Tageszeitungen: Springer plant BILD-Zeitung in 3D

Die Axel Springer AG will demnächst eine dreidimensionale Ausgabe der BILD-Zeitung auf den Markt bringen. Das bestätigte eine Verlagssprecherin. Dabei handele es sich zunächst um eine einmalige Aktion. Die Sonderausgabe wird komplett in 3D gestaltet sein, zum Betrachten benötigt man eine im Handel erhältliche 3D-Brille (wer sich schon mal vorab versorgen möchte, kann hier eine 3D-Brille bestellen). Alle redaktionellen Beiträge, Fotos und Anzeigen erscheinen dann dreidimensional. Den Erscheinungstermin nannte die Sprecherin noch nicht. Eingebunden in die Aktion wird ein Anzeigenkunde, der die 3D-Ausgabe der BILD-Zeitung exklusiv belegt.

Das Springer-Blatt hängt sich mit der geplanten Aktion an den 3D-Film-Boom an, der den Kinos zurzeit hohe Besucherzahlen beschert. Auch die Fernsehbranche rechnet sich mit der dritten Dimension neue Chancen aus; erste Geräte sind bereits auf dem Markt. Für klassische Druckmedien ist die räumliche Darstellung aber wohl kaum mehr als ein Marketing-Gag, kommt hier das Anaglyph-Verfahren („Rot-Grün-Brille“) zum Einsatz, mit dem das heutige 3D-Kino nichts mehr gemein hat.

Zu der ‚Bild‘-3D-Ausgabe und weiteren Aktionen mit Anzeigenkunden äußert sich Dietmar Otti, der beim Vermarkter Axel Springer Media Impact den Bereich ‚Marke‘ leitet, in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „new business“. Die ist bestimmt nur in 2D, aber ich werd mir die aktuelle Ausgabe trotzdem mal besorgen.

Quelle: New Business

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