Wer hat Superman gestohlen? Zur Geschichte der Raubkopie

Digitales Kino hat viele Vorteile wie gleichbleibend hohe Qualität oder verminderte Kopienkosten. Aber es gibt, je nach Standpunkt, auch Nachteile. Digitale Inhalte können schnell und einfach kopiert, dupliziert oder multipliziert werden. Dies ist die größte Angst der Filmstudios und Verleiher, beklagen sie doch jährlich hunderte Millionen Dollar an Verlusten. Es wundert daher nicht, dass bei der DCI-Spezifikation auch viel Wert auf unterschiedliche Sicherheitslayer gelegt wurde. Darüber gab es schon mal vor einiger Zeit einen Artikel.

Dass für die Filmindustrie Raubkopierer kein Problem des digitalen Zeitalters sind, zeigt diese Dokumentation aus dem Jahr 1079. Mit dem Siegeszug von VHS hatten sich Piraten äußerst lukrative Einnahmequellen gesichert, bis zu 1000 $ war für eine schlecht kopierte Fassung fällig. Würdet ihr, inflationsbereinigt, 3.300 $ für ein schlechtes Raub-DVD-Master oder rund 1.000 $ für eine Home-DVD ausgeben? Offensichtlich nicht, sonst hätten die Torrent-Portale nicht so einen starken Zulauf. Und dabei lagen die Kinoeintrittspreise damals bei etwa 3$…
Hier könnt ihr euch eine 60-minütige Dokumentation über die Generation der VHS-Raubkopierer ansehen. Mit Dank an Gizmodo für den Tipp!

http://www.youtube.com/watch?v=GZtfEDyTXiU http://www.youtube.com/watch?v=Uc8_dlrLUkY
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